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TSV Pfungstadt Handball Meister

Zwodd büßt die weiße Weste ein

Von • Montag 11 Mrz 2019 • Kategorie: Aktive, Zwodd

Am Sonntagabend musste sich der TSV Pfungstadt II bei der HSG Dornheim/Groß-Gerau mit 32:33 (15:16) geschlagen geben und kassierte damit die erste Niederlage in der Rückrunde. Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Sergej Rybakov die Partie nach einer holprigen ersten Halbzeit bis zur 53. Minute im Griff, verpasste es aber den Deckel darauf zu machen.

Nach dem 24:22-Heimerfolg gegen den TV Büttelborn II und der Fastnachtspause war die Zwodd beim Tabellenvorletzten in Groß-Gerau zu Gast. Trotz der Platzierung nahm die Rybakov-Sieben das Spiel gegen die heimstarke Spielgemeinschaft nicht auf die leichte Schulter, zu klein sind dafür die Punkteabstände im Tabellenkeller. Doch natürlich war der Erfolgsdruck auf den Pfungstädter Schultern durch die jüngste Erfolgsserie nicht mehr so hoch wie noch vor ein paar Wochen.

Der TSV II startete recht konzentriert in die Begegnung und konnte sich bis zur achten Spielminute einen 4:2-Vorsprung erarbeiten. In der Folge kamen die hoch motivierten Gastgeber aber immer besser in die Partie und die Zwodd verlor zunehmend die anfängliche Souveränität. Dornheim gelang zunächst der 4:4-Ausgleich und in der 13. Minute mit dem Treffer zum 7:6 die erste Führung, die die Hausherren bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr abgeben sollten. Ein Grund dafür lag in der Pfungstädter Deckung, die einerseits unnötig weit an die Gegenspieler heraustrat oder andererseits zu wenig ballorientiert verschob und so unnötige Räume öffnete. Die andere Ursache lag in den überhasteten Abschlüssen und dem viel zu behäbigen Rückzugsverhalten nach Ballverlusten. So zog Dornheim phasenweise auf drei Tore davon, aber die Zwodd konnte den Rückstand zumindest bis zur Pause auf einen Treffer begrenzen.

Auch wenn der TSV II nicht in Bestbesetzung antreten konnte, so lagen die individuellen Vorteile auf Seiten der Gäste. Aber Dornheim machte diesen Nachteil durch einen höheren Einsatzwillen wieder wett. Die Zwodd musste also mehr Einsatzbereitschaft in die Waagschale werfen, um an diesem Abend etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können. Und nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang gelang genau das immer besser. Die Abwehr im Zusammenspiel mit Torhüter Alex Fröhlich steigerte sich spürbar und leitete so immer wieder Gegenstöße ein, die die beiden Außen Philipp Ewald und Felix Meise treffsicher verwerteten. So drehte der TSV II das 19:17 (33. Minute) innerhalb von fünf Minuten zum 19:21. Nun sollte die beste Phase der Rybakov-Sieben folgen, in der man sicher in der Abwehr stand und im Angriff geduldig auf seine Chancen wartete. Bis zum 27:30 in der 53. Spielminute hatte die Zwodd die Partie komplett im Griff, aber man verpasste es den sprichwörtlichen Sack zu zumachen. Im Angriff verlor man zunehmend die Geduld und schloss verfrüht ab, die Deckung verlor ihre Stabilität. Die Hausherren witterten ihre Chance und warfen mit großem Einsatz noch einmal alles nach vorne. Die Zwodd hingegen konnte den Schalter nicht mehr umlegen und kassierte nicht ganz unverdient zehn Sekunden vor Schluss das 33:32.

Nach sechs Spielen ohne Niederlage erwischte es den TSV II nun wieder. Ärgerlich auf der einen Seite, da auch in dieser Begegnung ein Sieg oder zumindest ein Punkt mehr als möglich war. Doch auf der anderen Seite punktete die Zwodd in den vergangenen Spielen auch das ein oder andere Mal glücklich erst kurz vor Schluss. Mit der gleichzeitigen Niederlage der TG Biblis bleibt die Pfungstädter Reserve so zwar auf Platz neun und der Abstand zum Tabellenende bei acht Punkten, aber die Verfolger verkürzen den Rückstand zum TSV II auf drei Zähler.

Am kommenden Sonntag bekommt die Zwodd im Derby gegen die TG Eberstadt die Möglichkeit sich für die deftige 25:33-Niederlage im Hinspiel zu revanchieren und weitere Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Dafür wird die Mannschaft aber ihr Potential für mehr als 20 Minuten abrufen müssen.

Für die Zwodd spielten: Yannick Hassenzahl, Alex Fröhlich, Henning Schwab (1), Sven Städtler (3), Marc Ständner (2), Tanjo Bang, Robin Meise, Felix Meise (10/6), Jonas Feldmann (4), Nils Agte, Niclas Büscher (4), Christoph Drescher, Niklas Schwab und Philipp Ewald (9)

Spielfilm: 2:2, 4:4, 8:7, 11:8, 13:10, (16:15), 19:19, 21:22, 23:25, 26:29, 29:31, 33:32

Von Kai

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